Berufsbedingte Hauterkrankungen | Dermatologikum Hamburg

Berufsbedingte Hautprobleme sind häufiger als jede andere Berufserkrankung. Für die Betroffenen stellen sie oft eine erhebliche Belastung dar und können im Einzelfall sogar zur Aufgabe der Beschäftigung führen.

Als Grundlage für das weitere allergologische Vorgehen ermitteln wir den örtlichen und zeitlichen Zusammenhang der Hautveränderungen mit der beruflichen Tätigkeit sowie mit möglichen auslösenden Arbeitsstoffen.

Unsere Diagnostik- und Therapieverfahren

Im Zentrum steht die notwendige allergologische Diagnostik zum Nachweis bzw. Ausschluss von Kontaktsensibilisierungen oder Kontaktallergien auf einzelne Berufsstoffe (einschließlich der am Arbeitsplatz verwendeten Hautschutz- und Hautpflegeprodukte) mittels einer Epikutantestung. Zusätzlich klären wir ab, ob eine Veranlagung zu Neurodermitis, Heuschnupfen bzw. Asthma bronchiale vorliegt. Diese ermitteln wir durch einen Pricktest mit Pollen, Hausstaubmilben, Tierallergenen, Schimmelpilzen und gegebenenfalls auch Nahrungsmitteln.

Auf der Basis aller Informationen erstellen wir einen individuellen Plan für Hautschutz und -pflege. Zusätzlich erfolgt bei Bedarf eine konsequente antientzündliche lokale und/oder innerliche Behandlung der berufsbedingten Hauterkrankung. Unser Ziel ist die dauerhafte Wiedereingliederung in den Beruf, was zumeist durch Anwendung moderner Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen gelingt.

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Häufige Fragen zu diesem Thema

Was sind berufsbedingte Hauterkrankungen?

Neben einer individuell erhöhten Empfindlichkeit der Haut sind für berufsbedingte Erkrankungen zumeist Arbeiten in feuchtem Milieu und der ungeschützte Hautkontakt zu Reizstoffen oder Kontaktallergien gegenüber Arbeitsstoffen verantwortlich. Oftmals äußern sich die Probleme in Form von Handekzemen, die fast immer wirkungsvoll behandelt werden können.

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