Für eine Brustvergrößerung (Mammaaugmentation) gibt es prinzipiell zwei Behandlungsmöglichkeiten.

Brustvergrößerung mit hochwertigen Silikon-Implantaten

Bei dieser bewährten und effektiven Methode verwenden wir ausschließlich absolut sichere und hochwertige Implantate von Marktführern. Der Vorteil von Implantaten liegt in der Möglichkeit einer deutlichen Vergrößerung der Brust. Welche Form, welche Platzierung (über oder unter dem Brustmuskel) und welche Größe die Brust bekommt, besprechen wir gemeinsam mit Ihnen während der ausführlichen Beratung.

Was Sie wissen müssen:

Operationsdauer 60 Minuten
Operationsort ambulant oder stationär
Narkose Vollnarkose
Stationärer Aufenthalt wenn erforderlich: 1 Tag
Fadenzug in der Regel nicht notwendig (selbstauflösende Fäden)
Nachsorge nach 1 Tag, nach 1 Woche und nach 6 Wochen
Ausfallzeit 7-14 Tage
Was muss nach der Operation bedacht werden? kein Sport für 6 Wochen, keine Sauna für 3 Monate, Spezial-BH für 4 Wochen

Brustvergrößerung mit körpereigenem Fettgewebe

Eine natürliche Alternative zu Silikon-Implantaten ist die Brustvergrößerung mit Hilfe von Eigenfett (autologe Fettgewebstransplantation oder Lipofilling). Das eigene Fett wird dabei von den gewünschten Arealen (Bauch/Beine/Po/Arme) behutsam entnommen und zur Vergrößerung der eigenen Brust verwendet. Bei dieser Methode sind nur sehr kleine Hautschnitte (3 mm) nötig, die später nicht sichtbar sind. Pro Eingriff ist eine Vergrößerung von einer halben bis zu einer Körbchengröße möglich.

Was Sie wissen müssen:

Operationsdauer 90 Minuten
Operationsort ambulant – Entlassung am gleichen Tag
Narkose Dämmerschlaf oder Vollnarkose
Fadenzug nicht notwendig (selbstauflösende Fäden)
Nachsorge 3. Tag und 6 Wochen nach der OP
Ausfallzeit 3 Tage
Was muss nach der Operation bedacht werden? kein Druck (BH) im Brustbereich für 4 Wochen. 4 Wochen kein Sport und Kompressionsmieder an den abgesaugten Stellen für 4 Wochen

Implantatentfernung und Kapselfibrose

Nach jeder Brustvergrößerung mit Silikon-Implantaten bildet der Körper als natürliche Reaktion auf den Fremdkörper eine Bindegewebshülle um das Implantat. Im Idealfall bleibt diese Bindegewebshaut dünn und elastisch. In einigen Fällen jedoch entwickelt sich eine feste, dickere Kapsel, die sich manchmal sogar zusammenziehen kann. Diese Form der Komplikation nennen wir Kapselfibrose oder Implantatverhärtung.

Man vermutet eine Entzündungsreaktion durch eine Besiedelung der Implantate mit Bakterien, da diese relativ häufig auf ihnen nachgewiesen werden können. Gehäuft tritt das Problem aber auch nach anderen Komplikationen auf, wie etwa Nachblutungen. Auch nach Bestrahlungen bei Brustrekonstruktionen durch Implantate tritt eine Kapselfibrose gehäuft auf. Die Therapie erfolgt meistens operativ durch Austausch der Implantate oder aber deren Entfernung mit anschließender Vergrößerung durch eine Eigenfett-Transplantation.

Was Sie wissen müssen:

Operationsdauer 60 Minuten
Stationärer Aufenthalt 1 Tag
Narkose Vollnarkose
Fadenzug in der Regel nicht notwendig (selbstauflösende Fäden)
Nachsorge nach 1 Tag, nach 1 Woche und nach 6 Wochen
Ausfallzeit 7 Tage
Was muss nach der Operation bedacht werden? kein Sport für 4 Wochen, keine Sauna für 3 Monate, Kompressions-Kleidung für 6 Wochen

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