Die Gefäßabteilung des Dermatologikum Hamburg ist deutschlandweit Vorreiter bei der Behandlung von Krampfadern (Varicosis). Als erstes Zentrum in der Region haben wir jetzt eine komplett nicht-invasive Varizentherapie eingeführt, die ohne Schnitte und Narben auskommt: die Echotherapie. Diese innovative Behandlungsmethode wird europaweit schon in mehreren Ländern erfolgreich eingesetzt.

DIE ECHOTHERAPIE

Die Echotherapie funktioniert mit therapeutischem Ultraschall (High Intensity Focussed Ultrasound bzw. HIFU). Diese Therapieform ist bereits in der Tumorbehandlung sowie im dermatologischen Bereich im Einsatz. Ähnlich dem diagnostischen Ultraschall, aber mit höherer Intensität, werden die Patient:innen „von außen“ behandelt. Das bedeutet, dass kein Einschnitt stattfindet und keine sklerosierenden Lösungen eingespritzt werden müssen. Für die Behandlung wird eine Ultraschallsonde auf das zu behandelnde Bein ausgerichtet, sie bündelt die Ultraschall-Wellen und konzentriert sie auf die Vene. Die Schallwellen durchdringen die Haut und entfalten ihre volle Wirkung erst am Fokuspunkt, d.h. an der zu behandelnden Vene. Der dadurch hervorgerufen thermische Effekt gleich dem der Laser- oder Radiofrequenzbehandlung. Thermisch bedeutet hierbei, dass Wärme angewendet wird, um unerwünschtes oder fehlerhaftes Gewebe, wie zum Beispiel eine Krampfader, zu zerstören. Das behandelte Gewebe wird anschließend schrittweise vom Körper abgebaut.

VORTEILE DES THERAPEUTISCHEN ULTRASCHALLS

Im Gegensatz zu vergleichbaren Therapien kann die Echotherapie in einem normalen Untersuchungs- oder Behandlungsraum durchgeführt werden, d.h. es ist kein steriles OP-Umfeld nötig, da kein Infektionsrisiko durch Schnitte besteht. Durch den schnittfreien Ansatz entstehen auch keine Narben. Sie können unser Behandlungszentrum direkt nach der Behandlung verlassen und Ihren Alltag sofort aufnehmen.

BEHANDLUNGSABLAUF

Es sind keine besonderen Vorkehrungen für den Behandlungstag nötig, und Sie können in Alltagskleidung zu uns kommen.

Zu Beginn legen Sie sich auf den Behandlungstisch, und Ihr behandelnder Arzt trägt ein spezielles Ultraschallgel auf das Bein auf. Anschließend folgt eine Ultraschalluntersuchung der Beine. Dadurch wird das zu behandelnde Venensegment definiert und die Behandlungsparameter für die Echotherapie festgelegt. Die Behandlung an sich besteht aus einer Serie von kurzen Ultraschallimpulsen.  

Ob die nicht-invasive Varizenbehandlung bei Ihnen geeignet oder sinnvoll ist, muss vorher mit einer Ultraschalluntersuchung individuell festgelegt werden.

 BESONDERE EINSATZGEBIETE

Vor allem für Krampfader-Patient:innen, die einen invasiven Eingriffe vermeiden wollen, kann diese Therapie interessant sein. Die Behandlung erneut aufgetretener Krampfadern nach vorheriger Operation (Rezidivvarikose) ist ebenfalls ein Einsatzgebiet der Echotherapie. Auch Patient:innen mit sehr geschlungenen Venen, mit Ulcus cruris (offenes Bein) oder mit Koagulationsproblemen, können ebenfalls von diesem nicht-invasiven Eingriff profitieren.

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