DERMATOLOGIKUM HAMBURG DERMATOLOGIKUM HAMBURG

Diagnostik am Zentrum für Allergologie

Allergiecheck

Leiden Sie unter wiederholtem Auftreten von

  • Juckreiz an den Augen, Augentränen, Augenrötung und/oder Lidschwellungen?
  • Niesattacken, Fließschnupfen und/oder verstopfter Nase (z. B. morgens nach dem Aufstehen) bzw. Nasennebenhöhlenentzündungen?
  • Juckreiz und/oder Schwellungsgefühl in Hals, Rachen oder an den Lippen?
  • Atembeschwerden/Hustenreiz z. B. bei körperlicher Belastung?
  • Juckreiz an der Haut ohne oder mit entzündlichen Hautveränderungen (Ekzemen)?
  • Hautausschlag, Quaddeln oder Schwellungen an der Haut?
  • Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfällen?

Dann sollten Sie einen Allergiecheck durchführen lassen.

Ziele des Allergiechecks sind die Prävention und Erkennung allergischer Erkrankungen wie Heuschnupfen bzw. allergischem Dauerschnupfen, Asthma bronchiale, Neurodermitis, Kontaktekzemen, Nesselsucht oder Nahrungsmittelallergien.

Wichtige mögliche Auslöser von Allergien sind:

  • Pollen von Bäumen, Gräsern, Getreiden und Kräutern
  • Hausstaubmilben
  • Haustiere
  • Schimmelpilzsporen
  • Nahrungsmittel
  • Duft- und Konservierungsstoffe

Sind bei Ihnen bereits Allergien bekannt?

Dann kann eine Überprüfung Ihres individuellen Allergenprofils sinnvoll sein, wenn die allergischen Symptome an Häufigkeit bzw. Stärke zugenommen haben oder neue Beschwerden aufgetreten sind. Daraus können sich wichtige therapeutische Konsequenzen ergeben.

Je nach der von Ihnen beobachteten Symptomatik umfasst der Allergiecheck folgende mögliche Untersuchungen:

Ermittlung von Symptomen und möglichen Auslöse- bzw. Einflussfaktoren durch die Erhebung der umfassenden Krankengeschichte (Anamnese).

Pricktest (Hauttest mit Tropfen von Allergenextrakten mit Ablesung nach 15 bis 20 Minuten) mit den häufigsten Aero- (luftgetragenen) und/oder Nahrungsmittelallergenen bei Verdacht auf Bestehen einer Soforttypallergie wie Heuschnupfen, Asthma bronchiale, Nahrungsmittelallergien und Neurodermitis.

Epikutantest (Pflastertest) mit den häufigsten Kontaktallergenen bei chronischen juckenden, entzündlichen Hautveränderungen. Die Pflaster verbleiben 48 Stunden auf dem Rücken, die Ablesung der Testreaktionen erfolgt nach 48 und 72 Stunden.

Nachweis spezifischer Immunglobulin E-Antikörper im Blutserum auf die wichtigsten Aero- sowie Nahrungsmittelallergene im Serum entweder mittels des sogenannten CAP-RAST auf einzelne Allergene (zehn bis 20) oder zur Erstellung eines umfassenden Sensibilisierungsprofils mittels ISAC (Immuno Solid-Phase Allergen Chip) auf gleichzeitig 112 Allergene.

Allergiecheck I

Bei Verdacht auf Heuschnupfen, allergischen Dauerschnupfen, Asthma bronchiale oder Neurodermitis:

  • Anamnese und Nachweis spezifischer Immunglobulin
  • E-Antikörper auf die häufigsten Aeroallergene mittels Pricktest und CAPRAST (Baum-, Gräser-, Kräuterpollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmelpilzsporen)

Allergiecheck II

Bei Verdacht auf Nahrungsmittelallergie:

  • Anamnese und Nachweis spezifischer Immunglobulin E-Antikörper auf die häufigsten Nahrungsmittelallergene mittels Pricktest und CAP-RAST (u. a. Haselnuss, Erdnuss, Soja, Weizen, Milch)

Allergiecheck III

Zur Erstellung eines aktuellen Sensibilisierungsprofils z. B. bei Verdacht auf (multiple) Soforttypallergien:

  • Anamnese und Nachweis spezifischer Immunglobulin E­-Antikörper im Blutserum auf die 112 wichtigsten Soforttypallergene mittels der Allergenchiptechnologie (ISAC)

Allergiecheck IV

Zum Ausschluss bzw. Nachweis einer Kontaktsensibilisierung/eines allergischen Kontaktekzems:

Anamnese und Durchführung eines Epikutantest (z. B. auf Duftstoffe, Konservierungsstoffe, Inhaltsstoffe von Pflegeprodukten und Kosmetika)

Kinderallergiecheck:

  • Anamnese und Nachweis spezifischer Immunglobulin E-Antikörper auf die häufigsten Aero- und Nahrungsmittelallergene im Kindesalter mittels Pricktest und CAP-RAST.

 

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