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Dermatologie

Schwarzer Hautkrebs (Melanom)

Bei Melanomen entarten die durch Sonnenbrände geschädigten Pigmentzellen in der Haut. Sie erscheinen als bräunliche oder schwarze Flecken auf der Haut, daher auch der Begriff schwarzer Hautkrebs. Ob so ein Fleck ein gutartiges Muttermal oder ein Melanom ist, kann nur von einem Hautarzt einwandfrei festgestellt werden. Etwa 10 bis 20 % der Melanome entwickeln sich aus einem gutartigen Muttermal heraus. Die Mehrheit der Melanome entsteht neu, auf zuvor gesunder bzw. unauffälliger Haut.

Melanome sind gefährlicher als weißer Hautkrebs, da sich die entarteten Zellen unkontrolliert und aggressiv teilen und in benachbarte Organe streuen können, wo sie Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden.

Für an Hautkrebs erkrankte Patienten gibt es eine Reihe von wirkungsvollen Behandlungen – schonende operative Verfahren, immunaktivierende Lokaltherapien sowie spezielle Lichttherapien (photodynamische Therapie). Voraussetzung für eine optimale Behandlung ist jedoch eine rechtzeitige Diagnosestellung. Sowohl für den weißen als auch für den schwarzen Hautkrebs ist eine operative Entfernung die allererste Option. Auch für Melanome gibt es im Frühstadium sehr gute Prognosen, diese können durch eine kleine OP vollständig entfernt werden. Denn solange der Hautkrebs (bzw. die entarteten Zellen) noch in der Oberhaut angesiedelt ist, ist keine Streuung möglich. Dafür fehlen die Blut- und Lymphgefäße in dieser Hautschicht. Erst wenn durch die Zellteilung die Lederhaut erreicht wird, reicht eine verhältnismäßig kleine Operation nicht mehr aus. Im fortgeschrittenen Stadium kommen Chemotherapien und modernste Immuntherapien zum Einsatz.

Die Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen wie Dermatologie und Plastische Chirurgie am DERMATOLOGIKUM HAMBURG, die Befundung im eigenen Labor und die Kooperation mit Internisten und Radiologen ermöglichen schnelle, präzise Diagnosen und die Ausschöpfung des gesamten Therapiespektrums.