Selbst richtig dosiertes Sonnenlicht entspannt und beruhigt die Haut nicht immer – bei manchen Menschen verursacht es Entzündungen und Allergien.

Um die Ursache für UV-Lichtbedingte Erkrankungen zu klären, ist nicht selten eine aufwendige Diagnostik nötig.

Unsere diagnostischen Verfahren

Am Dermatologikum Hamburg stellen wir die Diagnose unter anderem durch:

  • die Ermittlung der mittleren Dosis zur Auslösung von Hautrötungen durch UV-A- und UV-B-Licht (die sogenannte Lichttreppe)

  • die Durchführung eines Lichtprovokationstests mit Belichtung kleiner Hautareale mit UV-A und UV-B mit individuell festzulegenden Dosen

  • einen Photopatchtest (Epikutantest) mit einer Standardreihe von möglichen Auslösern lichtbedingter Kontaktallergien ohne oder mit UV-A-Belichtung im Seitenvergleich am Rücken.

Nach der Diagnosestellung kann durch die Vermeidung der auslösenden Faktoren und durch die Erarbeitung eines individuellen Plans zum richtigen Umgang mit dem Sonnenlicht fast immer eine deutliche Besserung der Symptome erreicht werden. Dies gelingt beispielsweise durch die Auswahl eines spezifischen Lichtschutzprodukts oder durch eine Behandlung mit UV-Licht, beginnend mit sehr niedrigen Dosen und anschließender langsamer Dosissteigerung.

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Häufige Fragen zu diesem Thema

UV-Lichtbedingte Hauterkrankungen und Allergien verursachen bei einigen Patient/-innen Entzündungen einhergehend mit Rötungen, Juckreiz, Knötchen, Bläschen, Blasen oder Quaddeln. Zum Teil treten diese Erscheinungen bei Stoffwechselerkrankungen, nach Anwendung von Arzneimitteln, Lichtschutzmitteln, parfümhaltigen Substanzen oder nach Kontakt mit bestimmten Pflanzen auf.

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